Kreisverwaltung Wetterau

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Regionaltypisch wohnen mit historischem Flair

Fünf Männer und eine Frau vor 3einem historischen Gebäude am Marktplatz in Nidda

Von links: Klaus Karger, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Wetterau, Christina Braum, Fachstelle Strukturförderung des Wetteraukreises, Hans-Werner Gierhardt und Andreas Drescher, Kreisbeigeordneter Matthias Walther, Bürgermeister Hans-Peter Seum.

Ferienwohnungen im historischen Ambiente: Für zwei Fachwerkhäuser am Marktplatz in Nidda wird dies nun Realität. Die Sanierung, die vor dem Einzug der Feriengäste noch ansteht, wird aus Mitteln des LEADER-Programms gefördert. Kreisbeigeordneter und Baudezernent Matthias Walther überbrachte die Bewilligungsbescheide in Höhe von rund 66.000 Euro persönlich.

Die beiden Fachwerkhäuser aus dem 15. und 18. Jahrhundert sind Einzelkulturdenkmäler und liegen in zentraler Lage am Marktplatz in Nidda. Im Erdgeschoss sind Geschäfte ansässig, die Obergeschosse sind derzeit ungenutzt. Das soll sich nun ändern.

Geplant sind insgesamt drei Ferienwohnungen: Im Haus Mühlstraße 4, dem ältesten Haus in Nidda, entsteht eine Ferienwohnung für fünf Personen, die zwei Ferienwohnungen in der Mühlstraße 2 sind jeweils für zwei Personen ausgelegt.

„Die beiden Fachwerkhäuser prägen das Ortsbild von Nidda, den künftigen Feriengästen bieten sie regionaltypisches Wohnen. Außerdem wird der historische Wohnraum im Ortskern wiederbelebt“, sagt Kreisbeigeordneter Matthias Walther.

Sorgen, dass es an touristischer Nachfrage mangeln könnte, haben die Bauherren nicht, denn das touristische Angebot ist vorhanden und die Übernachtungsmöglichkeiten werden stark nachgefragt. Als Zielgruppen sind Fahrrad- und Motorradtouristen und „Kleinstadt-Genießer“ denkbar.

LEADER – Ländliche Wirtschaft entwickeln

Rund 250.000 Euro Gesamtkosten sind veranschlagt, 35 Prozent davon, rund 66.000 Euro werden aus LEADER-Mitteln gefördert. LEADER, das bedeutet "Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft": Ein Entwicklungsprogramm der Europäischen Union und des Landes Hessen, das ländlich geprägte Regionen stärken und weiterentwickeln soll. Das Programm stülpt nichts von außen über, vielmehr ist das Engagement der Region, ihrer politischen Entscheidungsträger und gesellschaftlichen Gruppierungen gefragt.

Für die aktuelle Förderperiode 2014 bis 2020 waren 17 Wetterauer-Kommunen als LEADER-Region „Wetterau-Oberhessen“ anerkannt worden: Altenstadt, Büdingen, Butzbach, Echzell, Florstadt, Gedern, Glauburg, Hirzenhain, Kefenrod, Limeshain, Münzenberg, Nidda, Ortenberg, Ranstadt, Reichelsheim, Rockenberg und Wölfersheim. Insgesamt stehen für den Förderzeitraum rund 2,1 Millionen Euro zur Verfügung, die im Wesentlichen von der Europäischen Union bereitgestellt werden; ergänzt durch geringe Anteile aus Bundes- und Landesmitteln. Zuschüsse in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro wurden bereits bewilligt. Basis der einzelnen zuschussfähigen Projekte ist das 2014 erarbeitete Regionale Entwicklungskonzept.

In diesem Jahr hatte außerdem das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ein zusätzliches Förderangebot geschaffen: So konnten Anträge auf Förderung von regionaltypischen Ferienhäusern und Ferienwohnungen im ländlichen Raum Hessens eingereicht werden. Es wird aus einem zusätzlichen Fördertopf bedient und belastet somit nicht das Budget der hiesigen LEADER-Aktionsgruppe. Deren positive Stellungnahme zum Projekt war jedoch notwendig, um die Förderung abzurufen.

veröffentlicht am: 18.12.2019

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