Kreisverwaltung Wetterau

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Seit 1. Juli gibt es zwei Kreisfeuerwehrärzte in der Wetterau

Von links: Kreisbrandinspektor Lars Henrich, Dr. Marco Campo del Orto, Dr. Jan Boll und Landrat Jan Weckler

Weil die komplexer werdenden Einsätze der Feuerwehren immer mehr eine medizinische Fachberatung im Bereich der Führung einer Feuerwehr erforderlich machen, hat der Wetteraukreis die Position des Feuerwehrarztes im Rahmen des Ehrenbeamtenverhältnisses installiert.

Landrat Jan Weckler hat Dr. Marco Campo del Orto und Dr. Jan Boll für die Dauer von fünf Jahren die Funktion des Kreisfeuerwehrarztes übertragen. Beide Mediziner sind bereits als Ehrenbeamte des Wetteraukreises, als Leitende Notärzte aktive Einsatzkräfte. Neben den Erfahrungen als Notärzte haben beide ebenfalls feuerwehrtechnische Ausbildungen absolviert und waren, oder sind aktive Feuerwehrangehörige kommunaler Feuerwehren.

Die Position des Feuerwehrarztes zu installieren, ist eine Empfehlung des Deutschen Feuerwehrverbandes und eine Reaktion auf die immer komplexer werdenden Einsätze der Feuerwehren. Nach der Definition ist ein Feuerwehrarzt ein approbierter Arzt, der durch seine Tätigkeit in der Feuerwehr in besonderem Maße Kenntnisse von Arbeit, Aufgabenstellung, Anforderungsprofilen, Belastungen, Gefahrenmomenten und Einsatzgeschehen der Feuerwehren hat und diese in Verbindung mit seinem medizinischen Fachwissen besonders sachkundig beurteilen kann.

Zu dem Aufgabengebiet der Feuerwehrärzte gehört unter anderem die Mitwirkung und Unterstützung bei der Aus- und Fortbildung von Feuerwehrangehörigen sowie die ärztliche Fachaufsicht, etwa bei der Begleitung der Erste-Hilfe-Ausbildung. Er berät bei der Beschaffung von Sanitätsausstattungen und medizinischer Ausrüstung, ist Fachberater bei der Vorsorgeplanung und Ansprechpartner, etwa bei der medizinischen Betreuung und Prävention/Gesundheitsförderung der Feuerwehrangehörigen. Zum Beispiel berät er bei Sport- und Fitnessprogrammen. Zudem wirkt er mit bei der Beurteilung der Tauglichkeit von Feuerwehrangehörigen, insbesondere im Rahmen des Atemschutzes, des Tauchens und der Höhenrettung. Im Rahmen des Einsatzes berät er die Einsatzleitung und ist auch bei der Nachbereitung von Einsätzen aus medizinischer Sicht aktiv, etwa bei hoher psychischer Belastung.

Landrat Jan Weckler dankte den beiden Medizinern, die seit vielen Jahren schon aktiv im Rettungsdienst des Wetteraukreises sind, für ihren Einsatz und ihre Bereitschaft, die Funktion des Kreisfeuerwehrarztes ehrenamtlich zu übernehmen.

veröffentlicht am: 03.07.2019

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