Kreisverwaltung Wetterau

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So viele Menschen in Arbeit wie nie zuvor

Von links: Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch (zweite von rechts) mit Mohammad Lucqman (Integration Point Wetterau), Charlotte Grell (Jugendberufshilfe), Jutta Messerschmidt (Leiterin Fachdienst Jugendhilfe) und Walid Kahlon (Integration Point Wetterau).

Auch wenn die Zahl der Arbeitslosen aus saisonalen Gründen zum Jahresende 2018 leicht gestiegen ist, gibt der Arbeitsmarkt vor allem in der Wetterau aber ein sehr positives Bild ab.

„Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist so hoch wie nie und die der Arbeitslosen geht im Jahresschnitt seit 2013 kontinuierlich zurück“, heißt es in einer Mitteilung der Agentur für Arbeit. Gleichzeitig zeuge der Spitzenwert beim Stellenbestand von einem zunehmenden Fachkräftebedarf, der immer schwieriger zu decken sei. Deshalb sei es auch wichtig, dass Menschen, die schon länger arbeitslos sind, Frauen und Geflüchtete, stärker in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Becker-Bösch: Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zeigen Wirkung

„Die Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, die wir zum Teil mit Unterstützung des Landes Hessen, insbesondere für junge Menschen aber auch für Wiedereinsteiger, anbieten, zeigen Wirkung. Sie helfen, die Zahl der Arbeitslosen weiter zu senken und den Fachkräftebedarf zu befriedigen“, freut sich die Wetterauer Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch. „Damit stärken wir die örtlichen Unternehmen und können so auch weitere Arbeitsplätze schaffen.“

Im Wetteraukreis lag die Arbeitslosenquote zum Ende des vergangenen Jahres bei 3,7 Prozent, Ende 2017 waren es noch 4,0 Prozent. Insgesamt waren rund 6.000 Menschen ohne Arbeit. Dieser Zahl stehen rund 2.900 gemeldete offene Stellen gegenüber, 500 mehr als noch vor Jahresfrist. Besonders erfreulich sei, dass die Zahl der jungen Erwerbslosen um gut 15 Prozent zurückging.

„Insbesondere Programme wie das Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget oder zur Qualifizierung und Beschäftigung junger Menschen und die hessenweite OloV-Strategie zur Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang von Schule zu Beruf, unterstützt von Wirtschaftsministerium und Europäischen Sozialfonds, machen sich hier bemerkbar“, erinnert die Wetterauer Sozialdezernentin. „Die bei der Kreisverwaltung angesiedelte Jugendberufshilfe und das Jugendbildungswerk mit Kooperationsprojekten mit Berufsschulen und berufsvorbereitenden InteA-Klassen tun ein Übriges“, so Becker-Bösch weiter.

Aktuell gibt es allein vier laufende Maßnahmen für eine geförderte Ausbildung in Teilzeit für junge Erziehende. Durch Kooperation zwischen Kreisverwaltung und Jobcenter Wetterau können derzeit 19 junge Menschen eine solche Ausbildung in Teilzeit absolvieren. Weitere 19 junge Leute bereiten sich in der Jugendwerkstatt JobGo auf eine Ausbildung vor. Weitere drei Plätze zur Ausbildungsvorbereitung gibt es in der Jugendwerkstadt VAMOS. Diese Angebote richten sich an junge Menschen unter 27 Jahren.

Orientieren – Qualifizieren – Integrieren

Ein Projekt zur Integration in den Arbeitsmarkt für geflüchtete junge Menschen beim bbw Südhessen mit Unterstützung der Fraport Stiftung bietet derzeit zehn Geflüchteten eine Arbeitsmarktperspektive. Für junge Migranten gibt es derzeit 30 Coaching-Plätze, die der Ausbildungsvermittlung dienen sollen.

„Die Programme, die wir im Fachbereich Jugend und Soziales anbieten, wenden sich vor allem an Benachteiligte, vorwiegend junge Menschen, darunter auch Geflüchtete. Der Altersfokus“, so Sozialdezernentin Becker-Bösch, „liegt auf Menschen unter 27 Jahren.“

Zudem gibt es spezifische Angebote für Geflüchtete, die etwa vom Integration Point Wetterau angeboten werden. Ganz neu ist das Projekt „Wetterauer Wege in die Sozialwirtschaft“, wo seit Oktober des vergangenen Jahres Migrantinnen und Migranten unabhängig vom Alter in den Fokus genommen sind. „Die gute Arbeitsmarktsituation ist sicherlich ein Ergebnis der guten Konjunktur. Von alleine läuft es aber nicht, wir müssen gerade denen, die einen etwas schwierigeren Hintergrund haben, Hilfestellung geben, damit auch sie eine berufliche und persönliche Perspektive in unserer Gesellschaft gewinnen können“, beschreibt Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch die Herausforderungen.

veröffentlicht am: 16.01.2019

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