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Sozialdezernentin: Vollbeschäftigung ist erreichbar

Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch sieht Vollbeschäftigung als erreichbares Ziel

Die Zahl der Menschen ohne Arbeit ist weiter rückläufig. Im April waren in der Wetterau genau 3.961 Menschen ohne Arbeit. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von genau 4,0 Prozent gegenüber einer Quote von 4,4 Prozent im Vorjahr. Gleichzeitig steigt die Zahl freier Stellen.

„Die gute Konjunktur und die breit aufgestellte Wirtschaft mit einem starken Mittelstand in der Wetterau sorgen für eine hohe Beschäftigung, die in den nächsten Monaten noch zunehmen wird, auch beflügelt von den nach wie vor positiven Konjunkturaussichten für unser Land“, sagte die Wetterauer Sozialdezernentin.

Als gutes Zeichen sieht Stephanie Becker-Bösch die hohe Zahl der gemeldeten freien Stellen, die mit 2.659 noch leicht über den Zahlen des Vorjahres liegen. „Vor diesem Hintergrund muss es uns gelingen, für jeden die passende Stelle zu finden.“

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, dem Eintritt ins Rentenalter der Baby-Boomer-Generation und der nachfolgenden schwachen Geburtenjahrgänge wird es auf dem Arbeitsmarkt immer schwieriger für Firmen, die geeigneten Fachleute zu finden. „Deshalb ist es wichtig, auf eine hohe Qualifikation der Beschäftigten zu setzen. Dort, wo wir als Kreis tätig werden können, tun wir das mit hohem Engagement.“

Becker-Bösch nennt beispielhaft die im Wetterauer Jugendamt angesiedelte Jugendberufshilfe, die unterstützend und koordinierend tätig wird beim Übergang von Schule zu Beruf, insbesondere bei jungen Leuten mit Handicap.

„Gerade junge Leute, die keine oder zu wenig Unterstützung im Freundeskreis haben, die ohne Orientierung sind, brauchen unsere Hilfe, um den richtigen Weg ins Berufsleben zu finden.“ Deshalb legt die Wetterauer Sozialdezernentin auch großen Wert auf die Unterstützung von Menschen in Unterbeschäftigung. Das sind jene, die sich in sogenannten Arbeitsmarktprogrammen befinden und die sich mit Hilfe solcher Maßnahmen für einen festen Arbeitsplatz qualifizieren. „Schon aus wohlverstandenem Eigeninteresse sollten wir alles nur Mögliche versuchen, Schul- und Ausbildungsabbrecher und Menschen mit geringer Qualifikation zu fördern und damit zu befähigen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die Rahmenbedingungen sind günstig, wie selten zuvor“, so Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch.

veröffentlicht am: 04.05.2018

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