Kreisverwaltung Wetterau

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Soziale Hilfen live erleben

Flora, Amelie und Jenny und Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch in deren Büro.

Am „Zukunftstag“ für Mädchen und Jungen, besser bekannt als „Girls' & Boys' Day“, begleiteten Flora, Amelie und Jenny die Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch.

Ein Besuch in der Lebensgemeinschaft Bingenheim brachte den Mädchen die Arbeit mit behinderten Menschen nahe. Stephanie Becker-Bösch erläuterte vor der Abfahrt nach Echzell die Gründe für den Besuch: „Wir müssen uns um alle Menschen in der Wetterau zu kümmern. Jeder Mensch soll seinen Fähigkeiten entsprechend, gefördert werden, um den eigenen Platz in unserer Gesellschaft zu finden. Dies betrifft Menschen mit und ohne Behinderung.“

Die engagierten jungen Helferinnen wurden von den Mitarbeiterinnen und Beschäftigten der Lebensgemeinschaft herzlich willkommen geheißen. Die Mädchen unterstützen die behinderten jungen Menschen bei ihrer Arbeit in der Bäckerei. „Wir haben heute gelernt, dass jeder Mensch etwas Sinnvolles tun kann und dass behinderte Menschen zwar nicht alles können, aber das was sie können, mit viel Hingabe erledigen“, war die einhellige Meinung der Drei. Sie unterstützen das Bäckereiteam beim Backen von Kürbisbrötchen, Belegen von Pizza und dem Formen von Brezeln.

„Es ist etwas ungewohnt, weil wir das erste Mal mit Jungen und Mädchen mit Behinderung so engen Kontakt habe. Doch hier sind alle sehr freundlich. Die Betreuerinnen und Betreuer kümmern sich sehr intensiv um die Menschen hier“, sagten die Mädchen. Und ein nettes Wort erleichtert das Kennenlernen: „Wir freuen uns ja auch, wenn jemand freundlich zu uns ist. Wir haben viel gelacht heute Morgen.“

Im Büro besprachen die Mädchen noch einmal die wichtigsten Eindrücke des Tages: Eine Sozialdezernentin kümmert sich um alle Menschen in der Wetterau. Politik muss dafür sorgen, dass jeder Mensch eine Chance erhält. Und nicht zuletzt: um zu verstehen, wo „der Schuh drückt“ darf man nicht am Schreibtisch sitzen, sondern muss die Menschen besuchen.

„Es ist immer spannend, mit jungen Menschen über sozialpolitische Themen zu sprechen. Ihr wart sehr interessiert und habt sehr schnell verstanden, dass Politik sich für die Zukunft aller Menschen einsetzen muss. Und vor allem, dass Politik nicht etwas weit Entferntes ist, über das man in der Zeitung liest oder etwas in den Nachrichten hört, sondern dass Politik ganz nah bei den Menschen ist und auch sein muss. Ich habe von euch viele Fragen zu meinem Beruf gestellt bekommen und hoffe, ein nachhaltiges Interesse an politischen Themen geweckt zu haben“, ist das Fazit der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch zum Abschied.“

veröffentlicht am: 28.03.2019

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