Kreisverwaltung Wetterau

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Urkunden für Ober-Schmitten und Wenings

Überreichung der Urkunde an Alfred Lang, Ortsvorsteher von Wenings. Rechts: Bürgermeister Guido Kempel, Gedern

Insgesamt 13 Dörfer hatten sich dem Wettbewerb gestellt. Im Herbst fand dann der Regionalentscheid der Region Vogelsberg-Wetterau statt. Bei der Verleihung der Urkunden an die beiden Wetterauer Dörfer Nidda-Ober-Schmitten und Gedern-Wenings sagte Landrat Joachim Arnold: „Erfolge beim Regionalwettbewerb ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ sind auch Erfolge des Ehrenamtes in den Dörfern.“

Ober-Schmitten konnte im Wettbewerb mit dem Motto „Industrie trifft Natur“ den zweiten Platz für sich erobern. Mit dieser Ehrung verbunden ist ein Preisgeld von 3.000 Euro für Projekte im Sinne des Wettbewerbes. Im nächsten Jahr darf Ober-Schmitten zusammen mit Schotten-Wingertshausen, dem Sieger des Wettbewerbes, die Region beim Landesentscheid vertreten.

„Eine alte Stadt hat Zukunft“ war das Motto des Gederner Ortsteils Wenings, der als Auszeichnung eine Urkunde und einen Scheck des Wetteraukreises für die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb erhielt.

Genügte es bei früheren Wettbewerben noch, das Dorf mit Geranien hübsch zu machen, geht es heut bei „Unser Dorf hat Zukunft“ darum, die Chancen, Kräfte und Ideen vor Ort zu bündeln und damit die dörfliche Entwicklung voranzutreiben. Der Wettbewerb soll die Dorfgemeinschaft dazu bewegen, ihre Chancen zu erkennen und die Zukunft ihres Dorfes in die Hand zu nehmen. „Damit das Leben auf dem Land attraktiv bleibt brauchen wir starke und aktive Dorfgemeinschaften“, appellierte Arnold an die Wetterauer Kommunen, die Chancen des Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ zu nutzen. Chancen, die Ober-Schmitten und Wenings in diesem Jahr erfolgreich genutzt haben. Wichtig ist natürlich auch die Zusammenarbeit mit den Stadtverwaltungen. Hier stellten sich die Bürgermeister Hans-Peter Seum aus Nidda und Guido Kempel aus Gedern hinter ihre Dörfer und unterstützten diese beim Wettbewerb.

Der nächste Regionalentscheid findet 2020 statt.

veröffentlicht am: 19.12.2017

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