Kreisverwaltung Wetterau

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Von der Herrenurlaubergemeinschaft zum Mandolinenclub

„2.120 Vereine gibt es im Wetteraukreis. Ihr Angebot ist so zahlreich, dass so gut wie jedes Interesse berücksichtigt wird. Wer Sport treibt, kann unter 632 Sportvereinen wählen. Auch da bleibt so gut wie kein Wunsch offen. Man kann sich auf die 41 olympischen Sportarten vorbereiten, sogar neue Sportarten wie Rugby, Skateboard oder Sportklettern sind dabei“, weiß Landrat Jan Weckler.

Verzichten muss man allerdings auf manche alte Sportarten. So wird beispielsweise Pelota nirgends angeboten. Jenes legendäre baskische Ballspiel und auch Lacrosse, das als „das schnellste Spiel auf zwei Beinen“ zählt, wird in der Wetterau nicht gespielt. Dafür kann man aber Fußball spielen und Handball. Man kann turnen, Trampolin springen, Tischtennis und Billard spielen. Man kann reiten, tanzen oder skifahren.

Dann gibt es noch eine ganze Reihe von Vereinen, bei denen schon der Name neugierig macht, so etwa die „Herrenurlaubergemeinschaft Hessen“, „Die Verbale Einheit“ oder „Liberalis Initiatio - Freunde der erotischen Kunst“. Alles Vereine, die in Bad Nauheim beheimatet sind, dazu gibt es freilich noch das Angebot von 221 weiteren Verein in der Kurstadt.

In Bad Vilbel gibt es eine „Gesellschaft der Freunde des China DEHUA Porzellans“ und die „Loge zu den Quellen im Deutschen Druiden-Orden“. In Büdingen kümmert sich der Verein „Männerwelten“ um die Förderung und Entwicklung männlicher Identität. „Gib und nimm Büdinger Land“ ist auch ein schöner Name. In dem Tauschring wird ohne Geld gehandelt. Dienstleistungen und Dinge werden mit Stunden vergütet, die sich Mitglieder gegenseitig gutschreiben. „Tradition wiederfinden“ ist ein Verein, der in Butzbach eingetragen und dessen Ziele schon im Namen deutlich werden. Der Verein „2N2K“ in Florstadt setzt sich für mehr Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur ein.

Die Tätigkeit des „Mandolinenclubs Maiengrün Ossenheim“ ist ziemlich klar, was sich aber hinter „Schlaraffia Nauinheimbia (Wettereiba Aurea)“ verbirgt, muss man aus den Tiefen des Internets fischen. Der Verein selbst schreibt: „Unter den bekannten Herrengesellschaften ist die 'Schlaraffia' wohl die fröhlichste… Spielfreude und die Bewahrung der Tradition sowie die Pflege der Kunst in ihren mannigfaltigen Ausprägungen sind Ausdruck des… Geschehens.“

Handarbeit ist eine Tätigkeit, die oftmals Frauen zugeschrieben wird. Im Sinne der Emanzipation sicher eine überholte Vorstellung. In Friedberg stickt und strickt man im „Handarbeitsverein Flotte Nadel“, der gewiss auch für männliche Verstärkung offensteht. In Glauburg geht es dem Verein T.H.E.K.E. darum, „Die Trinkkultur in Hessen erhalten und kontinuierlich erweitern“. In Nidda begibt sich die „Akademische Fliegerabteilung Deutscher Burschenschafter“ eher in himmlische Gefilde.

„Die Ilfer-Schaustecker“ sind eine Theatergruppe, die es in Nidda und Umgebung zu großer Bekanntheit gebracht hat. In Niddatal gibt es einen Deutsch-Chinesischen Verein „Neue Seidenstraße“, der ganz auf die Zukunft gerichtet ist, während der Vorderlader-Schützen-Club „Schwarze Wolke“ Langenhain, zumindest was die Wahl der Waffen angeht, eher mit historischem Gerät arbeitet.

Beim Wanderverein „Trabb ab in den Wald“ in Rockenberg wird schon einmal das bevorzugte Ziel von Wanderungen deutlich. „Das ist eigentlich das Schöne bei vielen Vereinen. Bei den allermeisten weiß man im Voraus, auf was man sich einlässt“, freut sich der Wetterauer Landrat.

veröffentlicht am: 30.07.2019

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