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Wandern mit Landrat Arnold: Tour ging in die Wetterauer Toskana

Schäfer Steffen Völker mit seinen weißgehörnten Heidschnucken, einer vom Aussterben bedrohten alten Haustierrasse.

Gut 40 Mitwanderinnen und Mitwanderer konnte Landrat Joachim Arnold am gestrigen Wahlsonntag in Stornfels zu seiner vorletzten Wanderung in diesem Jahr begrüßen.

Gleich zu Beginn gab es einen tierischen Empfang mit einer Herde Schafe, die Kerstin Tolksdorf und Steffen Völker züchten. „Wir wollten einen Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft und gleichzeitig zum Erhalt dieser gefährdeten Rasse leisten und züchten jetzt seit einigen Jahren die ‚weißgehörnten Heidschnucken‘, von denen es insgesamt noch 1.500 gibt.“

Die Rasse kommt bestens klar mit den kargen Böden des Vogelsberges, und mit ihrem Verbiss leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der wertvollen Magerrasenstandorte, die mit Hilfe des EU-Projektes Wetterauer Hutungen vor einigen Jahren wieder stabilisiert wurden.

Das junge Paar macht die Arbeiten neben ihrem Beruf. Die Rasse ist zwar für die Landschaftspflege optimal, liefert aber nur wenig Fleisch. Die Wolle muss gar als Sondermüll entsorgt werden.

Mitwanderer war auch Harald Schad von der örtlichen Naturschutzgruppe Stornfels, der die verschiedenen Apfelsorten der Streuobstwiesen um Stornfels an appetitlichen Beispielen erklärte.

Wolfgang Wagner, ausgewiesener Fachmann für die Wetterauer Hutungen, betonte bei seinem Vortrag die Bedeutung der Beweidung durch Schafe und Ziegen für den Erhalt der geschützten Wetterauer Hutungen. „Ohne die Beweidung würden die blütenreichen Magerrasen im Gehölz versinken.“

Eine schöne Wanderung, bei der auch Petrus nach anfänglichem Zögern ein Auge zudrückte und die Wanderer trockenen Fußes durch Wald und Feld wandern ließ.

Die nächste Wanderung mit Landrat Arnold findet

am Sonntag, 22. Oktober 2017

statt. Dann heißt es: „Um den Keckenstein bei Bindsachsen“. Treffpunkt ist um 14 Uhr, in Kefenrod-Bindsachsen, Am Sportfeld.

veröffentlicht am: 25.09.2017

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