Kreisverwaltung Wetterau

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Weckler lobt Arbeit der Katastrophenschützer

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 19. Katastrophenschutz-Grundausbildung (Foto: Dieter Nicolai)

Am vergangenen Samstag ging der neunzehnte Lehrgang der Wetterauer Katastrophenschutz-Grundausbildung erfolgreich zu Ende. Gastgeber war diesmal der 19. Löschzug in Münzenberg, ein treffendes Zahlenspiel. 33 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Teilen des Wetteraukreises und allen Fachdisziplinen des Katastrophenschutzes hatten sich im Feuerwehrhaus Münzenberg an drei Unterrichtsabenden und einem „Praxistag“ umfassende Kenntnisse aus dem Katastrophenschutzwesen angeeignet.

Landrat Jan Weckler fand lobende Worte für das Engagement der ehrenamtlichen Katastrophenschützer im Wetteraukreis: „Der Dienst im Katastrophenschutz ist eine zusätzliche Leistung zur alltäglichen Gefahrenabwehr. Dieses einzigartige Seminar vermittelt ein breites Wissen im Katastrophenschutz und präpariert dadurch für die besonderen Anforderungen.“

15 Themengebiete umfasst die Stundentafel des Seminars, das an drei Wochentagsabenden (montags, mittwochs und freitags) in theoretischer und am Samstag als letztem Lehrgangstag in praktischer Form absolviert wird. Von ABC-Gefahren an der Einsatzstelle, Presse- und Medienarbeit, Einsatzoptionen des Kreisauskunftsbüros und des Gefahreninformationstelefons, Organisation und Aufgaben des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr und der Notfallseelsorge über Genfer Konventionen, Kartenkunde, Infektionsprävention, THW-Organisation und Gliederung des Katastrophenschutzes bis hin zur Einsatzlehre, Sanitätseinweisung, einem Update in der Reanimation nach dem Europäischen Reanimations-Konzil (ERC) und natürlich der so genannten Stationsausbildung reicht das gesamte Repertoire des Seminars, das hessenweit immer noch seinesgleichen sucht.

Die Fahrzeugausstellung am Samstag auf dem Gelände des Feuerwehrhauses in Münzenberg diente als Grundlage der „Stationsausbildung“. In Gruppen ziehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Ausstellung und lernen dabei Ausstattung und Einsatzmöglichkeiten aller Katastrophenschutz-Fahrzeugtypen kennen. Das ist auch die Grundidee dieses bislang einzigartigen Fortbildungsangebotes, das bereits seit 2004 an wechselnden Orten im Wetteraukreis veranstaltet wird. Stets ist dabei die Trägerorganisation einer KatS-Einheit der Ausrichter. Aktuell war es die Freiwillige Feuerwehr Münzenberg.

Landrat Jan Weckler begrüßte den interdisziplinären Grundgedanken des Seminars: „Ich bin froh, dass sich so viele Menschen ehrenamtlich in den zusätzlichen Dienst des Katastrophenschutzes stellen und damit für die Wetterauer Bevölkerung im Einsatzfalle auch Gesundheit und Leben aufs Spiel setzen würden.“ Weckler dankte insbesondere allen Beteiligten für die Ausrichtung des Lehrganges und rief zudem alle Organisationen dazu auf, auch weiterhin den Katastrophenschutz des Wetteraukreises tatkräftig zu unterstützen.

Die Lehrgangsteilnehmer/innen waren: David Sickel, Dustin und André-René Jakobi, Maximilian Schwaninger sowie Nino Arlt (alle 19. Löschzug Münzenberg), Ruben Linhart und Daniel Brozio (beide 10. Löschzug Limeshain), David Göbler und Moritz Nawrath (beide Wasserrettungszug Wetterau), Daniel Dorminger und Daniel Trautmann (beide 16. Löschzug Ranstadt), Aaron Boller, Simon Pede, Heiko Tielmann, Eddie Bet und Kai Messerschmidt (alle 1. Sanitätszug Butzbach/Altenstadt), Christian Schweitzer (5. Löschzug Niddatal), Carolin Zinsheimer (FF Griedel), Annalena Hofmann (4. Löschzug Echzell), Oliver Pusch (2. Betreuungszug Bad Nauheim), Ann-Kathrin Schanz und Stephan Krien (beide 7. Löschzug Florstadt), Paul Anselm, Jens Friedrich, Benjamin Schwebel sowie Gennadi und Igor Zak (alle 13. Löschzug Bad Nauheim), Jannik Welsch und André-Tobias Götz (beide 6. Löschzug Nidda), Christian Becker, Hartmut Töpfer, Nikolai Seeger und Rene Rapior (alle 20. Löschzug Karben).

Dem „KatS-Lehrteam“ gehörten als Referentinnen und Referenten an: Ralf Höhmann (Freiwillige Feuerwehr Friedberg), Sabine Vetter (Gefahreninformationstelefon Wetteraukreis), Ingo Fechtner (DRLG), Norbert Gerlach und Patrick Dietz (beide DRK Kreisverband Friedberg), Inga Segebarth (ASB Karben), Markus Jakob (Malteser Hilfsdienst Butzbach), Christoph Valentin (THW Friedberg), Dennis Knau (Fachdienst Gesundheit Wetteraukreis), Christopher Menges (Firma H2M Heise & Menges GbR, Münzenberg), Gregor Rettinghaus (Notfallseelsorge Wetteraukreis), Klaus Schutt (Kreisverbindungskommando Wetterau der Bundeswehr), Karlheinz Weinert und Ulrich Schäfer (beide DRK Kreisverband Büdingen) und Hagen Vetter, der als Sachbearbeiter Zivilverteidigung und Katastrophenschutz beim Wetteraukreis die Gesamtleitung innehatte.

veröffentlicht am: 22.05.2018

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