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Wettertalschule: Erster Spatenstich für Mensa-Anbau

Beim Spatenstich an der Wettertalschule in Bad Nauheim-Rödgen. Schuldezernent Jan Weckler (zweiter von links) und Landrat Joachim Arnold (dritter von links).

Die Wettertalschule in Bad Nauheim/Rödgen bekommt einen Anbau. Neben einer Mensa mit Küche und Betreuungsräumen sollen auch zusätzliche Klassenräume, ein Fachraum für Musik sowie Büroflächen entstehen. Am heutigen Freitag (29. September) haben Landrat Joachim Arnold und Schuldezernent Jan Weckler gemeinsam mit Vertretern der Schule den ersten Spatenstich auf dem Schulgelände gemacht.

„Mit dem Erweiterungsgebäude wollen wir sicherstellen, dass die Ganztagsangebote realisiert werden und bereiten uns vor, um weitere Schülerinnen und Schüler aus den neuen Baugebieten im Bad Nauheimer Osten aufnehmen zu können“, sagte der Schuldezernent.

„Rund 2,5 Millionen Euro wird der Wetteraukreis bis Ende kommenden Jahres am Standort investieren“, ergänzte Landrat Arnold. Das Gebäude mit seinem rechteckigen Gebäudegrundriss werde nicht unterkellert und direkt an das Bestandsgebäude angebunden. „Wir bauen in Massivbau aus Stahlbeton mit einer vorgehängten, hinterlüfteten Fassadenbekleidung und erreichen damit die Vorgaben der zum Zeitpunkt des Bauantrags gültigen Energieeinsparverordnung“, so Arnold weiter.

Aufgrund der Gebäudegeometrie wird das Dach mit zwei verschiedenen Dachkonstruktionen hergestellt. Der Pultdachbereich wird als Holzkonstruktion mit einer Metalleindeckung und der Flachdachbereich als Stahlbetonkonstruktion mit extensiver Dachbegrünung ausgeführt.

„Die Denkmalpflege des Wetteraukreises ist ebenfalls in die Arbeiten eingebunden, weil in unmittelbarer Nähe der Gebäudegründung ein ehemaliges Römerlager existierte“, berichtete Schuldezernent Weckler.

Die Versorgung des Erweiterungsgebäudes erfolgt teilweise über die im Hauptgebäude vorhandenen technischen Ausrüstungen. Allerdings muss ein neuer Kanalanschluss an das öffentliche Kanalnetz hergestellt werden. Für den Küchenbereich sind eine Lüftungsanlage sowie ein Fettabscheider erforderlich.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro, 250.000 Euro kommen aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Landes. Mit 350.000 Euro beteiligt sich die Stadt Bad Nauheim an den Kosten für den Betreuungsraum im Obergeschoss.

Die Arbeiten sollen jetzt zügig beginnen. Der Auftrag für die Ausführung der Rohbauarbeiten ist bereits vergeben. Er ging an ein Unternehmen aus der Kurstadt, das das günstigste Angebot abgegeben hat.

veröffentlicht am: 29.09.2017

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