Kreisverwaltung

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Schlachttier- und Fleischuntersuchung

Im Wetteraukreis gibt es 42 Betriebe, die selbst schlachten.

Es handelt sich dabei um kleinere und mittlere handwerkliche Schlachtbetriebe und Metzgereien, Direktvermarkter sowie um den Genossenschaftsschlachthof in Büdingen.
Zielsetzung des Fachdienstes ist es, auch weiterhin im Interesse der Bürger/innen, im Interesse der Landwirtschaft und im Interesse der Tiere die hohe Anzahl dieser Betriebe zu erhalten.

Gerade in Zeiten von sich wiederholenden Fleischskandalen ist eine Erzeugung und Aufzucht der Schlachttiere vor Ort sowie eine kurze Transportdauer der Tiere zum Schlachtbetrieb ein nicht hoch genug zu bewertender Sachverhalt.

Für die Verbraucher/innen bedeutet dies ein Angebot qualitativ hochwertiger Produkte, deren gebietsnahe Herkunft unzweifelhaft nachzuvollziehen ist.

Die Überprüfung der Schlachtbetriebe und der Schlachtprodukte hinsichtlich der Hygiene und der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben obliegt dem Fachdienst. Ein großer Teil dieser Aufgaben ist u.a. die Beratung der gesamten Verfahrensabläufe sowie bei Verfahren zur EU-Zulassung von Betrieben.

Die Schlachttieruntersuchung, Fleischuntersuchung und Trichinenuntersuchung vor Ort wird von den nebenberuflich tätigen praktischen Tierärzten/innen und Fleischkontrolleuren/innen unter Aufsicht der Veterinäre des Fachdienstes durchgeführt.

Das Fleischuntersuchungspersonal führt auch unter Anweisung der Tierärzte/innen des Fachdienstes jährlich mehr als ca. 150 Probeentnahmen auf Rückstandsuntersuchungen durch, die in den Hessischen Landeslaboren in Gießen, Wiesbaden oder Kassel auf Rückstände untersucht werden. Untersucht wird dabei u.a. auf Hemmstoffe (Antibiotika) Phenylbutazon (entzündunghemmende Substanz), Anthelmintika (Wurmmittel), Chloramphenicol (Antibiotika), Chlorpromazin (Beruhigungsmittel), Tetracyclyne (Antibiotikum) und Thyreostatika (Hormon).

Bei möglichen Veränderungen des geschlachteten Tieres werden außerdem bakteriologische Fleischuntersuchungen durch die nebenberuflich tätigen praktischen Tierärzte/innen eingeleitet.
Dabei werden bestimmte Fleisch- und Organproben entnommen, im Labor untersucht, bewertet und dann das Fleisch abschließend entsprechend so beurteilt, dass der Verbraucher/in sicher sein kann hochwertiges, gesundheitlich unbedenkliches Fleisch zu erhalten.

Dokumente

Trichinenuntersuchung

Im Wetteraukreis werden jährlich ca. 23.000 Hausschweine aus gewerblichen Schlachtungen und aus Hausschlachtungen in den Trichinenlaboren Büdingen und Friedberg auf den Parasit "Trichinella spiralis" untersucht. Die Untersuchungen finden zwei bis drei Mal wöchentlich an den beiden Standorten statt.

Außerdem werden jährlich zwischen 1500 und 3000 Proben von Wildschweinen auf Trichinen untersucht. Diese Proben werden von amtlichen Tierärzten, Fachassistenten entnommen oder auch von speziell geschulten Jägern, die im Besitz einer Übertragungserlaubnis zur Probenentnahme sind.
Die speziellen Schulungen werden nach Absprache mit Dr. Veronika Ibrahim bei ausreichender Teilnehmerzahl durchgeführt.

Das Öffnet internen Link im aktuellen FensterAntragsformular auf Übertragung der Trichinenprobenentnahme bei Wildschweinen ist Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier zu finden.

Die Abgabezeiten für Proben können geschulte Jäger den beiden Öffnet internen Link im aktuellen FensterMerkblättern für die Trichinenlabore Friedberg und Büdingen entnehmen.

Dokumente

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMerkblätter für die Trichinenlabore Friedberg und Büdingen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterAntrag und Erklärung auf Sachkunde nach der Tierschutz-Schlachtverordnung

Öffnet internen Link im aktuellen FensterStandarderklärung für Schlachttiere

Öffnet internen Link im aktuellen FensterAntrag auf Trichinenprobeentnahme

Öffnet internen Link im aktuellen FensterWildvermarktung, Antrag auf Registrierung als Lebensmittelunternehmer

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