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Für diese Schäferhündin kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb, kurz nachdem sie durch das Veterinäramt beschlagnahmt wurde.

Ein schlimmer und erschreckender Fall stellt eine erst vier jährige Schäferhündin aus Florstadt dar. Die Hundehalterin hatte ihrer Schäferhündin erhebliche Leiden zufügt. Sie fütterte das Tier nicht ausreichend und bedarfsgerecht. Die Hündin wog zum Kontrollzeitpunkt nur noch ca. 15 Kilo.

Sämtliche großen Muskelstränge waren vollständig zurückgebildet. Rippen, Beckenknochen und Wirbelsäule traten deutlich hervor. Sie war bis auf den Kopf und die Rute vollkommen kahl. Die Haut zeigte schuppige Veränderungen. Tierärztliche Behandlungen wurden durch die Tierhalterin nicht veranlasst. Hier spielten die begrenzten finanziellen Mittel der Frau eine Rolle.

Die Hündin wurde beschlagnahmt und anderweitig pfleglich untergebracht. Trotz sofortiger tierärztlicher Versorgung starb sie noch in der Nacht. Für diesen besonders schlimmen Fall von Vernachlässigung musste sich die Tierhalterin vor dem Amtsgericht Friedberg verantworten. Die Richterin sah in der Unterlassung der Tierhalterin Rohheit und verurteilte sie zu 100 Tagessätzen à 10 Euro und einem Tierhalteverbot für fünf Jahre.

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