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Illegaler Hundehandel

Seit mehreren Jahren ist eine Zunahme im Bereich des illegalen Hundehandels zu beobachten. Häufig werden die Tiere unter dem Vorwand des Tierschutzes unter tierschutzwidrigen Bedingungen aus dem Ausland nach Deutschland gebracht und hier verkauft.

Meist erfolgte weder vor noch nach dem Transport eine tierärztliche Untersuchung, Impfungen blieben aus und häufig wurden die Welpen zu früh von der Mutter getrennt, da sich niedliche kleine Hunde besser verkaufen lassen. Dies geschah auch in einem Fall mit Chihuahua-Welpen. Ein Hundehalter führte drei Hundewelpen dieser Rasse aus Ungarn ein, obwohl die veterinärrechtlichen Voraussetzungen für ein innergemeinschaftliches Verbringen nicht erfüllt waren. Er besaß auch keine tierschutz-rechtliche Erlaubnis, die in diesem Fall notwendig gewesen wäre.

Die Tiere wurden in Internet-Annoncen zum Verkauf angeboten. Im Rahmen der Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass die Tiere zu früh vom Muttertier getrennt worden waren. Aufgrund des jungen Alters verfügten sie zudem noch nicht über den vorgeschriebenen Impfschutz gegen Tollwut. Es erging ein Bußgeldbescheid.

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