Kreisverwaltung

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Zuwendungen zur Förderung von Naturschutzmaßnahmen

Der Wetteraukreis stellt Geld zur Verfügung, um die Anlage und Pflege von wertvollen Lebensräumen zu unterstützen. Artenschutzmaßnahmen können ebenfalls gefördert werden.

Hierzu gehören:

  • die Neuschaffung wertvoller Lebensräume, insbesondere Feuchtgebiete sowie Trocken- und Magerstandorte , Amphibientümpel,
  • Gewässerrenaturierung (Flachwasser, Uferabflachung, -ausbuchtung, Kolke, Steilufer, Grabentaschen) sowie die Wiederherstellung von Sumpfgebieten,
  • die Anpflanzung von landschaftsprägenden Einzelbäumen, Feldholzinseln, Wildhecken u. ä.,
  • die Anlage freizugänglicher Obstbaumanpflanzungen mit Hochstämmen alter Sorten,
  • die Sicherung und Ansiedlung bedrohter heimischer Tier- und Pflanzenarten,
  • weitere Naturschutzmaßnahmen in Ausnahmefällen, die nach besonderer
    fachlicher Prüfung durch die untere Naturschutzbehörde zugelassen werden.


Zuschüsse können im Regelfall nur für Objekte und Leistungen im sog. Außenbereich (außerhalb der bebauten Ortslage) unseres Landkreises vergeben werden.

Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen.


Antragsberechtigt sind:

  • die nach § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz anerkannten Verbände
  • andere private Gruppen und Privatpersonen, die sich der vorstehenden Aufgaben annehmen
  • Eigentümer/innen und Pächter/innen geeigneter Grundstücke im Einvernehmen mit dem/der Eigentümer/in.


Antragsfrist
Anträge sind vor Beginn der Maßnahme beim Kreisausschuss des Wetteraukreises, Fachdienst Naturschutz und Landschaftspflege, Europaplatz, 61169 Friedberg/H. zu stellen. Sie müssen bis spätestens 01. September eines Jahres vorliegen. Der Posteingangsstempel ist maßgebend.

Benötigte Unterlagen

  • Übersichtsplan (1:25000) und Lageplan (1:5000),
  • Beschreibung der Maßnahme; Darstellung und Beschreibung des vorhandenen Bestandes an Fauna und Flora (bei größerem Flächenumfang mit Kartierung),
  • Bei Nutzungsberechtigung des Antragstellers von Grundstücken:
  • langfristiger Pachtvertrag zwischen Eigentümer und Antragsteller aus dem hervorgeht, dass die geförderten Maßnahmen auch nach Ablauf des Vertrages Bestand haben,
  • formlose Einverständniserklärung des Antragstellers, mit der dieser sich für die Dauer von 15 Jahren verpflichtet, die Kleingewässer nicht fischereilich zu nutzen und die Anlage entsprechend der Zweckbestimmungen des geförderten Kleingewässers zu belassen.
  • Vorlage von mindestens zwei prüffähigen Angeboten bei Fremdausführung sowie ein Nachweis über Eigenleistungen,
  • Nachweis, dass keine sonstige Förderung gewährt bzw. beantragt wurde,
  • Einvernehmen des Magistrats/Gemeindevorstandes zu der Maßnahme, dass diese dem dortigen Entwicklungskonzept nicht widerspricht

Rechtliche Grundlagen

Richtlinien des Kreisausschusses des Wetteraukreises vom 05.09.2017

Besonderes

Wesentliche Änderungen, Umgestaltungen oder Beseitigungen der Anlagen dürfen vor Ablauf der Laufzeit nur mit Zustimmung der unteren Naturschutzbehörde durchgeführt werden.

Sind behördliche Genehmigungen für die Maßnahme notwendig, können diese an die Stelle der oben angeführten Unterlagen treten.

Dokumente

Zuständig

Naturschutz und Landschaftspflege

Wetteraukreis

Der Kreisausschuss

Europaplatz 61169 Friedberg
Telefon 06031 83 0