Kreisverwaltung

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Gewerberecht

Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG)

Wer in Deutschland der Prostitution nachgeht oder nachgehen möchte, benötigt hierfür vor Aufnahme der Tätigkeit eine behördliche Erlaubnis und eine Anmeldebescheinigung. Das Prostituiertenschutzgesetz verpflichtet hierzu bereits seit dem ab 1. Juli 2017 und regelt das behördliche Verfahren für die Anmeldung und die Erteilung der Erlaubnis zur Ausübung der Prostitution durch Personen über 18 Jahre sowie das Betreiben eines Prostitutionsgewerbes. Die gebührenpflichtige Anmeldebescheinigung muss regelmäßig erneuert werden. Für Personen über 21 Jahre gilt sie 2 Jahre. Für Personen unter 21 Jahren gilt sie 1 Jahr. Die Anmeldung umfasst ein Informations- und Beratungsgespräch in dem über die gesetzlichen Rechte und Pflichten aufgeklärt wird.

Erlaubnispflichtige Prostitutionsstätten:

Prostitutionsstätten können Bordelle, Laufhäuser, Prostitutionsfahrzeuge, usw. sein. Wer beabsichtigt eine solche Prostitutionsstätte zu betreiben, benötigt seit dem 01.08.2018 eine Erlaubnis der zuständigen Behörde.  

Zuständigkeit:

Die Anmeldung erfolgt bei der Behörde in deren Zuständigkeitsbereich die Tätigkeit vorwiegend ausgeübt werden soll. Im Wetteraukreis ist die Kreisverwaltung des Wetteraukreises für die Gemeinden/Städte mit unter 7.500 Einwohnern zuständig. Dies sind, Echzell, Gedern, Glauburg, Hirzenhain, Kefenrod, Limeshain, Münzenberg, Ober-Mörlen, Ranstadt, Reichelsheim, Rockenberg und Wöllstadt zuständig. Für die Gemeinden/Städten im Wetteraukreis mit über 7.500 Einwohner sind die dortigen Gemeinde-/Stadtverwaltungen zuständig.

Rechtliche Grundlagen

Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG)

Ansprechpartner/innen

Name Telefon Fax Raum E-Mail
Hans Hess 06042 989-2525 06042 989-492525 40 E-Mail

Wetteraukreis

Der Kreisausschuss

Europaplatz 61169 Friedberg
Telefon 06031 83 0

Sprechzeiten in Büdingen

Fachdienst Ordnungsrecht

Maskenpflicht auch für Besucher der Kreisverwaltung

 

Die landesweite Maskenpflicht betrifft auch die Besucherinnen und Besucher der Kreisverwaltung. Sie dürfen das Kreishaus nur mit Maske betreten.

Bitte beachten Sie: Persönlich vorsprechen kann nur, wer vorab einen Termin vereinbart hat.

Die Kreisverwaltung des Wetteraukreises hat seit dem 16. März den Kontakt zu Besuchern auf ein Mindestmaß reduziert. Um notwendige Dienste trotzdem aufrecht zu erhalten, werden die Bürger gebeten, für alle Belange zuerst bei der zuständigen Sachbearbeiterin / dem zuständigen Sachbearbeiter oder in der Zentrale (06042-989 0) anzurufen oder per E-Mail sowie auf dem Postweg Kontakt zur Kreisverwaltung aufzunehmen.