Kreisverwaltung

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Bachelor of Arts (Public Administration)

Wir haben unsere Studenten Daniel Bräutigam und Tim Werner zum dualen Studium befragt:

Wie haben Sie sich damals bei Ihrer Jobsuche über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten informiert?

Tim Werner: Zum ersten Mal bin ich in der Schule auf den Wetteraukreis gestoßen. Dort hatten wir in der Q1 eine Woche Berufs- und Studienorientierungstage, wo u.a. auch der Wetteraukreis war und einen sehr ansprechenden Workshop veranstaltete. Als es dann in die Phase ging, in der ich mich bewerben musste, habe ich mich auf der Homepage des Wetteraukreises genauer umgeschaut und diesen Studiengang entdeckt. 

Daniel Bräutigam: Durch meine Dienstzeit bei der Bundeswehr, hatte ich bereits Erfahrung in der Verwaltung gesammelt. Als sich diese dem Ende zu neigte, plante ich meinen weiteren Lebensweg. Durch Seminare und Schulungen, sowie Angebote des Berufsförderungsdienstes, stand für mich fest, dass ich ein Studium in der „Allgemeinen Verwaltung“ machen möchte. Über die Ausbildungsmöglichkeiten habe ich mich größtenteils online informiert. Die Ausbildung beim Wetteraukreis, habe ich schließlich über Interamt - Das Stellenportal des öffentlichen Dienstes gefunden.

Warum haben Sie sich für die Ausbildung als Bachelor of Arts Allgemeine Verwaltung entschieden?

Tim Werner: Mein Oberstufenpraktikum habe ich in der Verwaltung des Hessischen Landtages absolviert, was mir sehr viel Freude bereitete und wo ich merkte, dass ich mir ein Beruf in der öffentlichen Verwaltung sehr gut vorstellen könnte. Zudem gehörte Politik & Wirtschaft in der Schule zu meinen absoluten Lieblingsfächern, was mich bestärkte diesen Studiengang zu absolvieren, da auch BWL einen großen Teil einnimmt. Dieser Studiengang ist zudem enorm breit gefächert und man kann nach dem Studium nahezu jede Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung (von Sozialem bis zu Finanzen) wahrnehmen. Ferner war es auch die Attraktivität des öffentlichen Dienstes Public Administration B.A. zu studieren.

Daniel Bräutigam: Ich habe bereits früher Verantwortung übernommen und wollte dies auch weiterhin. Auch war es für mich wichtig, mich für andere einzusetzen und den Menschen zu helfen. Ich lernte in meiner Dienstzeit das Anwenden der verwaltungsrelevanten Vorschriften und dem Fristenmanagement. Außerdem macht mir die Arbeit viel Freude.

Was hat Sie überzeugt in der Kreisverwaltung des Wetteraukreises eine Ausbildung anzufangen?

Tim Werner: Für mich war sofort klar, dass ich dieses Studium vorzugsweise in meinem "Heimatlandkreis" machen wollte, um mich für die Menschen aus der Wetterau und für die gesamte Region einzusetzen. Das sehr angenehme Vorstellungsverfahren sowie die Attraktivität des Wetteraukreises als Arbeitgeber durch flexible Arbeitszeiten usw. haben mich enorm darin bestärkt mein duales Studium hier zu absolvieren. Ein weiterer Aspekt war die breite Aufstellung der Verwaltung des Wetteraukreises, wodurch man viele Karrierechancen hat.

Daniel Bräutigman: Ich habe das Vorstellungsgespräch als sehr angenehm empfunden. Man wurde trotz des Anspruches, der an die Bewerber gestellt wird, freundlich und menschlich behandelt. Das war während meiner Bewerbungsphase nicht immer der Fall. Weiterhin ist der Wetteraukreis ein attraktiver Arbeitgeber. Durch Gleitzeit ist es für mich als Vater möglich Ausbildung und Familie zu vereinen. Außerdem finde ich das Aufgabengebiet sehr interessant. Die Aufgaben sind vielfältiger und weit gefächert, anders als bei einer kleineren Kommune.

Wie erleben Sie hier die Ausbildung?

Ich empfinde die Ausbildung als sehr angenehm. In der den ersten 6 Monaten lernt man die Grundkenntnisse an der Hessischen Hochschule für Polizei und Allgemeine Verwaltung in Gießen. Das Studium ist sehr fordernd, jedoch gut zu bewältigen. Die Professoren sind hilfsbereit und bei Nachfragen bereit ihr Wissen zu teilen. In der darauffolgenden dreimonatigen Praxisphase habe ich einen Einblick in den Ablauf der Verwaltung bekommen. Von den vielfältigen Aufgaben und auch wieviel Verantwortung und eigenverantwortliches Arbeiten uns Azubis zugetraut wurde, bin ich begeistert. Auch das kollegiale Umfeld und die Arbeitsatmosphäre sind sehr angenehm.

Was sind Ihre typischen Tätigkeiten?

Ich war in meiner Praxisphase im Fachdienst Personal eingesetzt. Zu den Tätigkeiten gehörten, das Bearbeiten von Anträgen für die Arbeitszeiterhöhung oder Reduzierung. Auch das Prüfen von angezeigten Nebentätigkeiten, das Vorbereiten von Arbeitsverträgen oder Erstellen von Urkunden, gehörten zum Arbeitstag. Zur Hauptaufgabe zählten das Bearbeiten und Verwalten der Praktikantenanfragen.

Wie kommt man am besten zur Hochschule?

Es gibt mehrere Möglichkeiten zu FH zu gelangen. Sowohl mit dem Auto als auch mit Bus und Bahn. Von der Bundesstraße abgefahren, sind es nur wenige Meter bis zur Hochschule für Polizei und Verwaltung und auch eine Bahnhaltestelle befindet sich fußläufig in der Nähe.

Welche Tipps haben Sie für junge Leute, die hier eine Ausbildung beginnen wollen?

Man sollte sich überlegen, wo seine Neigungen und Interessen liegen und sich dann fragen, ob diese Ausbildung das Richtige für einen ist. Das duale Studium bietet die Möglichkeit, Theorie und Praxis eng zu verzahnen. Anders im rein theoretischen Studium, kann man das Erlernte an praktischen Beispielen nachvollziehen. Schön ist auch, dass man bereits während des Studiums ein Einkommen hat.

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