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Verwaltung stellt sich vor

Dana Christmann macht ein Duales Studium beim Wetteraukreis

Dana Christmann an ihrem Arbeitsplatz

Für Dana Christmann ist es die zweite Ausbildung. Die 27-jährige gelernte Immobilienkauffrau machte ihr Abitur am Beruflichen Gymnasium mit dem Schwerpunkt Wirtschaft. Nach einer Ausbildung im Immobilienbereich entschloss sie sich, nun noch ein duales Studium anzugehen – Bachelor of Arts (Public Administration) beim Wetteraukreis.

Frage: Warum haben Sie sich gerade für ein Studium beim Öffentlichen Dienst entschieden und warum für den Wetteraukreis?

Antwort: Mir ist ein sicherer Arbeitsplatz mit Perspektiven wichtig. Dies fand ich beim Wetteraukreis. Auch nach dem Studium gibt es hier zahlreiche Entwicklungs- und Fortbildungsmöglichkeiten. Darüber hinaus genieße ich die Wohnortnähe und die flexiblen Arbeitszeiten, die der Wetteraukreis bietet.

Frage: Sie haben sich für eines Duales Studium entschieden. Warum?

Antwort: Bei einem Dualen Studium verdiene ich Geld, bei einem Vollzeitstudium nicht. Da ich vorher bereits nach der Ausbildung „richtig gearbeitet“ und über ein monatliches Gehalt verfügt habe, war dieser Aspekt für mich sehr wichtig, um die laufenden Kosten auch während dem Studium zahlen zu können. Das Duale Studium hat auch den Vorteil, das erlernte und teilweise trockene theoretische Wissen zeitnah in der Praxis anzuwenden. Diese Verknüpfung macht viel Spaß und erleichtert es, die Theorie auch praktisch zu verstehen und Zusammenhänge sowie Abhängigkeiten zu erkennen. Der Studiengang bietet neben rechtlichen auch betriebswirtschaftliche Schwerpunkte. BWL hat mir schon immer zugesagt – also für mich genau die richtige Kombination.

Frage: Wie haben Sie sich im Vorfeld über Studienmöglichkeiten und entsprechenden Plätzen informiert?

Antwort: Klar war für mich, dass der öffentliche Dienst ein attraktiver Arbeitgeber mit vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen ist. Darüber hinaus bietet er für die Zukunft Sicherheit und unterschiedliche familienfreundliche Angebote, die natürlich zukünftig auch für mich interessant werden können. Daher habe ich mich direkt auf der Homepage des Wetteraukreises – einer der größten Arbeitgeber im öffentlichen Dienst in meiner Region – informiert. Die Infos, die ich auf der Internetseite fand, nutzte ich, um Kontakt zu ehemaligen Auszubildenden aufzunehmen. Das Gespräch war so gut, dass ich letztendlich meine Bewerbung an den Wetteraukreis schickte.

Frage: Wie kamen Sie mit dem Einstellungstest zurecht?

Antwort: Ich habe mich gut vorbereitet, zum Beispiel mit Übungsaufgaben der Deutschen Gesellschaft für Personalwesen (DGP). Durch das „Training“ im Internet hatte ich dann keine Probleme beim Einstellungstest.

Frage: Sie sind Immobilienkauffrau und setzen noch eine weitere Ausbildung drauf. Warum?

Antwort: Nach der ganzen Theorie während des Abiturs wollte ich danach „endlich mal richtig praktisch arbeiten“. Ich habe aber schnell gemerkt, dass ich mich doch gerne noch weiterentwickeln möchte und die Theorie sowie das Lernen – wider Erwarten – irgendwie vermisse. Hier beim Wetteraukreis bin ich dann fündig geworden: Ich habe nicht nur einen Arbeitgeber gefunden, der ein Duales Studium anbietet, sondern mir vielmehr Perspektiven und ein umfangreiches Fortbildungsprogramm bietet – auch nach der Ausbildung.

Frage: Wie sieht Ihre tägliche Arbeit aus?

Antwort: Das ist ganz unterschiedlich, weil ich in der Ausbildung hausintern mehrere Bereiche durchlaufe. Nicht nur deswegen sind die täglichen Aufgaben ganz vielfältig und abwechslungsreich. Während man beispielsweise im Fachdienst Personal bei Auswahlverfahren mitwirken und Vorstellungsgespräche begleiten darf, prüft man während des Einsatzes im Fachdienst Recht und Kommunalaufsicht die Haushaltspläne kreisangehöriger Gemeinden und Städte. In der Fachstelle Aufenthaltsrecht darf man sich mit der Prüfung der Erteilungsvoraussetzungen für eine Niederlassungserlaubnis beschäftigen. Wird man im Jobcenter eingesetzt, kann zum Beispiel die Prüfung eines Leistungsanspruchs nach dem SGB II zu den Aufgaben gehören.

Frage: Haben Sie eigene Aufgaben?

Antwort: Ja, in allen Organisationseinheiten darf ich selbstständig und eigenverantwortlich Aufgaben bearbeiten. Ich bin damit aber nie auf mich allein gestellt, sondern werde erst entsprechend eingewiesen und habe jederzeit die Möglichkeit, mir Unterstützung zu holen, wenn es notwendig ist.

Frage: Wer ist in der Abteilung für Sie zuständig?

Antwort: In jeder Abteilung gibt es einen Ausbilder mit dem man sich abspricht und die zu erledigenden Aufgaben abstimmt. Dieser ist während der praktischen Phase somit der erste Ansprechpartner bei fachlichen Fragen zum jeweiligen Ausbildungsabschnitt. Dann gibt es die Ausbildungsleitung im Fachdienst Personal, die zum Beispiel bei allgemeinen Fragen zum Ausbildungsverlauf zuständig ist.

Frage: Werden sie begleitet und unterstützt?

Antwort: Sowohl als auch, und zwar nicht nur vom Ausbilder. Auch die Kolleginnen und Kollegen helfen weiter, wenn man mal eine Frage hat. Und dann gibt es noch Dienstunterweisungen, die dabei helfen, die Ausbildungsinhalte im jeweiligen Fachgebiet zu verstehen. Wenn es mal irgendwo klemmen sollte, kann man auch die Ausbildungsleitung um Unterstützung bitten. Auch er hat immer ein offenes Ohr und steht mit Rat und Tat zur Seite.

Frage: Aus welchen Bausteinen besteht Ihre Ausbildung?

Antwort: Praktische und theoretische Phasen wechseln sich ab, sodass ich die Semester grundsätzlich jeweils hälftig an der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung in Gießen und beim Wetteraukreis verbringe. Am Anfang stehen sechs Monate Fachstudium an der Hochschule. Während der berufspraktischen Zeit gibt es hier in der Verwaltung Schulungen zu verschiedenen Themen. Das letzte Semester ist man dann fast nur noch in der Behörde, schreibt dann auch die Abschlussarbeit zu einem selbst gewählten Thema, das mit der Hochschule und der Verwaltung abgestimmt ist.

Frage: Und was ist Ihr Thema?

Antwort: Ich habe mich mit der Umsetzung von Teleheimarbeit beim Wetteraukreis, einem sehr zukunftsweisenden und spannenden Thema, beschäftigt.

Frage: Was raten Sie anderen, die eine Ausbildung oder Studium beim Kreis machen wollen?

Antwort: Ich würde ihnen raten, sich gut über die Kreisverwaltung zu informieren. Es kann nicht schaden, bereits die unterschiedlichen Fachbereiche und einen Teil der verschiedenen Aufgabenbereiche zu kennen. Und natürlich hat mir mein „Training“ im Internet geholfen. Also kann ich nur empfehlen, Übungsaufgaben zu verschiedenen Themenbereichen, wie zum Beispiel Allgemeinwissen, Rechnen, Rechtschreibung und Logik, im Vorfeld zu bearbeiten.

Tag der offenen Tür „Einblicke in die Vielfalt“

Am Donnerstag, 22. August werden die unterschiedlichen Fachbereiche des Wetteraukreises mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten lebendig und greifbar sein. Im Plenarsaal geben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der einzelnen Fachbereiche Einblicke in die Fülle von Aufgaben, die der Wetteraukreis tagtäglich ausübt.

Sieben verschiedene Workshops informieren rund um das Thema Bewerbung und Auswahlverfahren. Interessierte können so direkt aus der Praxis heraus wertvolle Tipps erhalten und bereits in Teile des Auswahlverfahrens reinschnuppern. Tipps und Tricks gibt es für: Deinen Auftritt, deine Bewerbung, deine Online-Bewerbung sowie für das Auswahlverfahren im Bereich Gruppenarbeit und Schriftliche Tests. Auf Entdeckungstour der eigenen Stärken geht man im Talentschuppen. Und ein Bewerbungsmappencheck ist direkt in der Personalabteilung möglich. Plätze für einzelne Workshops können am Nachmittag selber angefragt oder vorab reserviert werden unter, Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailE-Mail.

Der Tag der offenen Tür findet von 14 bis 18 Uhr im Gebäude B der Kreisverwaltung in Friedberg statt.

veröffentlicht am: 16.08.2019

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